In einer zunehmend von Medien geprägten Welt werden wir immer mehr von gespeicherten Informationen und Bildern überflutet. Kopien rauschen im Sekundentakt an uns vorbei. Echtes und Originale werden langsam zur Rarität. Oft besteht kaum noch Zeit, gefühlsmässig auf die die flüchtigen Sinneseindrücke einzugehen. Ueberreizung und Abstumpfung sind die Folge. Dies erzeugt Stress und Erschöpfung. Wie halten wir emotional diesen Bedingungen stand?
Durch Entschleunigung, durch meditatives Gehen in der Natur, Waldbaden können wir zu tiefer Ruhe und innerem Gleichgewicht zurückfinden. Beim meditativen Wandern gehen wir grösstenteils schweigend, langsam und achtsam. Wir tauchen mit allen Sinnen in die Weite und Schönheit der Natur ein. Die Konzentration liegt mal auf der Atmung, mal auf dem Spüren des Waldbodens, mal auf dem Duft von Holz oder Blüten. Wir lassen uns durch die Stille inspirieren, und gönnen unserem Denkapparat die längst verdiente Ruhepause.
Wir mieten die Kanus in der Nähe des Sees und fahren gleich los. In Schmerikon gibt es insgesamt 4 Zuflüsse in den See, 2 natürliche und 2 künstliche. Wir passieren die ersten drei und stechen dann durch den vierten in das sehr interessante Naturschutzgebiet Bätzimatt, einem renaturierten Kiesgrubengebiet. Wir begegnen vielerlei Vogelarten, denen wir uns vorsichtig annähern, soweit erlaubt. Bätzimatt ist ein sehr gelungenes Beispiel wie Industrierelikte wieder in einen natürlichen Zustand zurückversetzt werden können, beziehungsweise, wie sich die Natur wieder Gelände zurückerobern kann. Wir begegnen allerlei Vögeln, Wasserpflanzen, Bäumen, Blumen, vor allem aber der lange vermissten Stille. Das ganze wird wie immer angereichert mit Meditationen, in diesem Fall speziell aufs Wasser ausgerichtet.
Termin: Sonntag 16. August 2026
Von Turbenthal aus laufen wir bald in den Wald und damit im Hutzikertobel. Hier geht es langsam aber stetig bergauf zum Schauenberg mit der Burgruine und der tollen Rundsicht. Dann geht es bergab zur Guhwilermühle, wo wir eine grössere Pause einlegen. Zum Abschluss laufen wir dann durch den zweiten Tobel, nämlich den Fahrenbachtobel. In Elgg sind wir schliesslich am Ziel.
Zwischendurch nehmen wir uns Zeit für Meditation und Waldbaden.
Termin: Samstag 26. September 2026
Wir laufen vom Sihlsee hoch zum Grat Nähe Etzel und haben bei guter Sicht Ausblick auf den Zürichsee, Greifensee, Säntis, Churfirsten, Glarner Alpen, Mythen, Pilatus. Wir erleben zuerst einen magischen Sonnenuntergang und tauchen dann ein in die Stille einer Wintervollmondnacht. Dann kehren wir zum Ausgangspunkt zurück, weshalb wir ausnahmsweise für die Rückfahrt Autos benötigen. Bitte bei Anmeldung Abfahrtsort angeben ob MFG angeboten oder - gesucht wird.
Termin: Freitag x.Januar 2027
Wir umrunden den idyllisch gelegenen Lützelsee bei Vollmond und das gleich sieben Mal. Wir laufen von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang langsam im Schweigen um den See (mit Pause nach jeder Runde). Die besonders starke Energie bei Vollmond und das langanhaltende rhythmische Gehen ermöglichen uns eine ganz spezielle, tiefe Seinserfahrung jenseits des Alltagsbewusstseins. Wir haben bei jeder Runde Gelegenheit, mit einem der sieben Chakras und entsprechenden Mantras zu praktizieren. Jeder kann alternativ eigene Uebungselemente mitbringen wie Mantras, Gebete, Elemente aus Traumyoga, luzidem Träumen etc oder ganz einfach die Stille geniessen. Wer möchte, kann uns auch nur für ein oder zwei Runden begleiten. Die Tour ist eine seltene Gelegenheit, da sie wegen der Länge nur im Mai/Juni und nur bei wolkenfreiem Himmel durchgeführt werden kann.
Termin: 19.Juni 2027 (bei Schlechtwetter eventuell 1 Tag früher oder später)